Kenbukan

1945 gründete M.Chojungs Schüler Shozo Ujita (1917-1989) sein erstes Dojo in Wakayama und nannte es KENBUKAN (KEN = Faust; BU = Bushido = Weg des Kriegers; KAN = Haus, Tempel).

Das Karate aus dem KENBUKAN lehrt und betreibt das offizielle Karate des JKF Goju-Kai. Ende der 60er Jahre verließ Yamaguchi aus persönlichen Gründen den JKF Goju-Kai und gründete einen eigenen Verband, die IKGA (Internationale Karate-Do Goju-Kai Association), welcher heute sein Sohn Goshi vorsteht.

Die Richtung von Yamaguchi entwickelte sich zu einem reinen Familienstil. Beide Organisationen haben aber fast das gleiche Symbol, welches sich nur durch die Fähnchen an der Yamaguchi -Faust unterscheidet. Nach dem Weggang von Yamaguchi von J.K.F.Goju-Kai wurde 1969 Shozo Ujita (9. Dan) Präsident des JKF Goju-Kai. Der japanische Sportverband ist Mitglied der F.A.J.K.O. (Federation of All Japan Karate -Do Organisations) und diese ist wiederum Mitglied des Karateweltverbandes (W.K.F.). Sh.Uchita, der gleichzeitig KENBUKAN-Präsident war, begleidete das Präsidentenamt im Goju-Kai bis zu seinem Tod 1989.

1981 bekam Stanko Kumer (Neutraubling) von Großmeister Ujita die urkundliche Genehmigung, in Deutschland das 34. Kenbukan-Dojo zu eröffnen. Darüber hinaus ist Stanko Kumer der offizielle Vertreter des JKF.Goju-Kai in Deutschland. In der Zwischenzeit tragen fast alle Karatevereine, welche nach den Richtlinien des Kenbukan- Hombo-Dojo und des JKF Goju-Kai trainieren, den Namen “KENBUKAN”.

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Miyagi Chojun